Fiene Sabah

Mein Weg

Fiene Sabah

Fiene, 41 Jahre alt, Gründerin und Leiterin der Selbsthilfegruppen „Hochsensibel UND Glücklich“ und „Depression & Burnout“ bei Überlingen am Bodensee, 3 Kinder (5 Jahre; 7 Jahre; 19 Jahre).

Schreiben beschränkte sich bisher in meinem Leben auf gelegentliche Seelenergüsse ins Tagebuch oder auf Interpretationen literarischer Werke. Der Herausforderung, im Rahmen der Selbsthilfegruppen nun einen Blog über Lebensthemen zu schreiben, habe ich mich freudig gestellt.

 

Warum? Ich hatte schon als 12jährige einen deutlich ausgeprägten Drang zu tiefgründigen Fragen gespürt und war durch einen zufälligen Fund spiritueller Bücher im Altpapier-Container unserer Straße auf Autoren wie Eugen Drewermann und Fridjof Capra und andere namhafte Querdenker gestoßen, die mir meinen Horizont schlagartig erweiterten. Von da an war ich infiziert. Ich schwamm nun weiter hinaus in unbekannte Gewässer, intuitiv geleitet von Begeisterung und der Sehnsucht, mich meinem wirklichen Wesen zu nähern. Dabei versuchte ich mich an der Überschrift „Liebe deinen nächsten wie Dich selbst“ zu orientieren.

Ich hatte es auch bitter nötig: Als Scheidungskind mit 13 – inmitten der pubertären Unsicherheit – ließ mich die Trennung meiner Eltern in ein Loch von gefühlt 80 Metern stürzen. Gerade als Hochsensible – das wusste ich damals jedoch noch nicht – kämpfte ich schon lange vorher mit dem Gefühl meiner Andersartigkeit: Die ganzen spaßigen Lebensinhalte Gleichaltriger –  von Ablenkungen mit Alkohol, über Boygroups und BRAVO sowie Comics und Charts  – bis hin zu Zucker und Zocken  – waren für mich ebenso reizvoll wie flüssig-weißer Käseschleim aus der Aluminiumtube.

 

Meine Interessen sagten der Welt da draußen ganz klar „ade“: Die häufigen Klosteraufenthalte und Selbstversorgerträume sprechen für sich. Doch ich sollte nicht aus dieser Lebenswirklichkeit aussteigen: Mit 21 Jahren hinderte mich mein erster Sohn daran und half mir, mich dieser Welt zu stellen. Nicht nur durch den Spagat zwischen Kinderwindeln und Uni-Seminaren, den ich alleinerziehend mit Akrobatik hinkriegen musste. Meine späteren Lebensjahre blieben herausfordernd in ähnlicher Intensität und – ebenfalls – äußerst lehrreich. Davon könnte ich sogar einen Roman schreiben – doch: keine Sorge, ich weiß: So viel Zeit hast Du gerade nicht wirklich eingeplant. Deshalb werde ich Dich damit auch sicherlich verschonen. Du darfst dennoch wissen, dass meine Erfahrungen über die Gipfel und Schluchten des Daseins indirekt in den Gruppengesprächen mit einfließen und ich mich dort in Freude, tiefer Empathie und Intuition anderen Menschen zuwende. Mein früherer Job als Gymnasiallehrerin für Deutsch und Französisch gehört nur zum ersten Abschnitt meines Lebens:

Was ich an diesen Abenden mit Hochsensiblen an Geschichten, Einsicht und Inspiration empfange, möchte ich nicht mehr missen. Genau dasselbe wünsche ich auch Dir!

 

Darum:
Mach Dich auf!
Kontaktiere uns oder komm einfach vorbei zu einem unserer hier aufgeführten Treffen.  Ohne Anmelde-Klimbim. Wir freuen uns über Deine offenen Ohren und Dein offenes Herz!

Sei gespannt und Mach Dich auf!

Ich freu‘ mich auf dich !

Fiene

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